Category Archives: FreyTag

Unmissverständlich und eindeutig.

Bier

Deckel auf Tastatur
Deckel des Anstoses

Da waren sie wieder meine 3 Probleme… dachte ich mir, als die Kunden heute um ca. 16:00 Uhr das Firmengebäude verliessen.  Es war eine intensive Woche. Die bekannten Fehler konnten behoben werden, dazu kamen jedoch wieder ein paar neue Herausforderungen dazu. Warum passiert das immer mir? Nun sitze ich hier vor dem Computer sinniere über das Geschehene nach und überlege mir schon die nächsten Schritte. Parallel schiele ich ab und zu zum TV und schaue mir irgend so einen langweiligen Freitagabendfilm an. Draussen stürmt es und drinnen stinkt es dank dem Ofen nach Alphütte…

Die Frau ist am Abendverkauf und die Kinder sind schon daran sich auf eine 6-Uhr-Tagwacht vorzubereiten…

Ich brauch jetzt ein Bier.

Prost,

3D

finster war’s

Samstag Abend waren wir im Dunkeln essen. Der Gasthof Dörfli in Mühledorf bietet das jeweils im November und Dezember an. (Zum Glück, nur für’s essen nach ZH zu donnern wär mir zu blöd..)

Und es war finster. Sehr, sogar. Man könnte gut sagen, dass wir nichts gesehen haben. Geschmeckt hat’s aber trotzdem. Was ich jetzt hier aber nicht behaupten kann ist, dass ob der temporären Blindheit meine anderen Sinne brutal in die Bresche gesprungen wären und ich plötzlich Fliegen furzen oder den Standort des Weizens welcher als Mehl in den Knöpfli gelandet ist hätte herausschmecken können.

So im ersten Moment war’s reichlich eigenartig. Im 2. fühlte ich mich dann einfach müde. Dann gewöhnt man sich dran, verzweifelt fast ab dem Stück Fleisch weil man keinen Anfang und kein Ende feststellt, stellt dann beruhigt fest, dass es ja eh niemand sieht wenn man das Stück als ganzes ansticht und dann einfach abbeisst und hört zwischendurch mit reichlich Schadenfreude, wie jemand irgendwo sein Glas umstösst.

Was bleibt? Eine spassige Erfahrung. Und vielleicht eine leise Ahnung davon was es heisst, nix zu sehen. Wenn man sich dann aber vor Augen führt, mit welcher Leichtigkeit die beiden Blinden die Gäste offenbar bedienen bin ich mir nicht sicher, was ich da jetzt mitnehmen soll. Ausser natürlich der spassigen Erfahung.

-kili

Wieder einmal FreyTag

Nein, kein Witz. Dieses Mal war es mir ernst. Familie und Geschäft hin oder her, heute wollte ich Kili besuchen. Mutig kämpfte ich mich zwischen den tiefen Tälern Richtung Langnau wo die Kühe auf den Hügeln lauern. Der „Approach“ ging dank Kili’s Flotsen- Künsten problemlos und elegant zwischen den Baustellen durch…

Nach dem wir Kili’s Technopark besichtigt und ausprobiert hatten und der Hase 20 mal die Ohren gedreht hatte gieng’s dann schon ab nach Trubschachen ins „Le cerf“. Der Trinkspruch von Kili auf die Kleine(n) hob nochmals die Stimmung. Wild waren wir aber nicht, aber wir assen es. Die Erkenntnis des Abends war bestimmt der Unterschied zwischen „Teller“ und „Portion“: Ich hatte seit 10 Jahren wieder einmal keine Bauchfalten mehr… Trotz mehrmaliger Aufforderung der Servicefachfrau verweigerten wir den anschliessenden Nachtisch und zogen und noch eine Infusion Koffein für die Heimreise rein. Dazu gab es ein kleines Muster Backware aus der Nachbarschaft.

Danke nochmals für die (Gast)freundschaft. ‘Mal schauen was das Leben noch so Spannendes mit sich bringt…

Frohe Tage-Heitere Nächte

-DaN-

autofreier stau

Ein ganz sportlicher aktiver Sonntag liegt hinter mir. Das Emmental war heute für einmal autofrei, die Strassen jedoch übervoll. Und ich zum ersten mal an einem Slow-Up Anlass. Und wenn jetzt der Verdacht aufkommen könnte, dass die Luft mangels Automobilen besser war, dem kann ich mitteilen: Dampfloks machen nicht nur Dampf.

Wie ich aber so kreuz und quer über die Landstrasse kreuzte kam mir schon der Gedanke, dass ein paar autofreie Sonntage im Jahr nicht so schlecht wären. So jeder dritte oder so, aber nur bei schönem Wetter. Mit dem Velo unterwegs zu sein und mal nicht von Lastwagen, sondern von anderen Velos über den Haufen gefahren zu werden hat doch eine ganz andere Qualität.

Ach, und wenn ich schon beim Velo bin. In Huttwil hat das neue Flyer-Werk Eröffnung gefeiert. War noch interessant, mal die Fabrikationshalle und Büros zu sehen. Schade nur, wurde nicht etwas grösser geplant. Und wenn jetzt die Flyer als Sportgerät noch verboten und nur noch als Arbeitsweg-Vehikel zugelassen werden, dann kann ich mich sogar mit den Dingern anfreunden. Heute haben mich mindestens – ach was, das waren viel mehr – wenigstens noch mal soviele – an jeder blöden kleinen Steigung überholt. Opas. Auf Flyern. Aufrecht. Voll im Wind. Ohne zu schwitzen. Da lob ich mir die alten Töffli. Die waren wenigstens noch ehrlich.

-kili

PS: Nein, auch diesmal war ich nicht alleine unterwegs, das geht aber noch immer keinen was an. 🙂

PPS: Und weil ich grad so blöd drauf bin, erkläre ich den Sonntag-Slow-Up-Event jetzt zum FreyTag.

und freytag?

Zuerst: Nein, ich will hier nicht auf extrem selten gewordene Termine aufmerksam machen. Obwohl das natürlich auch der Fall ist.

Ich weiss noch, wie der Dipl.Dänu und ich uns vor zirka *hust* Jahren zu unseren monatlichen Treffen in Bern verabredet haben. Irgendwann kam dann auch Reto dazu. Und irgendwann, so zirka nach dem 2. Drink kam dann das dazu, was wir unter “FreyTag Historisch” finden.

Wie und warum wir auf diese Idee kamen, ist mir etwas schleierhaft. Das hängt aber tendenziell mit der Menge Alkohol zusammen, die sich damals in meinen Blutbahnen aufhielt. Ich möchte hier aber trotzdem die Frage in den Raum stellen und sie mit ein paar Szenarien erweitern. Continue reading und freytag?

freytag nachtrag

Eigentlich wollte ja DopplDipl.Dänu noch seinen Senf zum FreyTag loswerden. Aber vielleicht hat er sich ja einfach auch noch nicht erholt.

Auf jeden Fall habe ich mal etwas in der alten Datenbank gegrübelt und die alten Regeln wieder ans Tageslicht geschleift. Amüsiert euch.

– kilif

neu und verbessert

Die Idee ist, wie zu erwarten war, gut (weil vom DopplDipl.Dani): Wir nehmen die alte Tradition des FreyTag und migrieren sie in eine neue Zeitrechnung. Das klingt zwar etwas grossspurig, aber es geht trotz allem in diese Richtung. Immerhin war der letzte FreyTag schon so lange her, dass sich hier niemand mehr daran erinnern tut.

Hier der Plan: FreyTag ist, wenn wir uns zu Crêpes und Unterhaltung mit Musik in der Mühle Hunziken zu Rubigen treffen und dem gemütlichen Beisammensitzen (natürlich) sowie der kulturellen Weiterbildung (Marketingargument) frönen.

Nun also die Frage an die geschätzte Leserschaft: Kommt diese Idee an und wie?

– kili